Laura Riera bietet eine ehrliche Perspektive auf Gleichstellung, Unternehmen und die realen Herausforderungen von Unternehmerinnen
Im Rahmen des Internationalen Frauentags fand am 4. März im Club Marítim de Maó die Podiumsdiskussion „Ein Tag für alle Frauen Menorcas“ statt – ein Raum für Reflexion, der vom Consell Insular initiiert und von Diari Menorca organisiert wurde.
Die Diskussionsrunde bestand aus sechs herausragenden Frauen, die den Reichtum und die Vielfalt Menorcas repräsentierten.
Die Unternehmerinnen Menorcas wurden durch Laura Riera, CEO von Som Menorca, vertreten, die eine realistische, ehrliche und zutiefst menschliche Perspektive auf die Entwicklung der Gleichstellung einbrachte.
Fernab eines theoretischen Diskurses stellte ihr Beitrag den bereits zurückgelegten Weg in den Mittelpunkt: von früheren Generationen, die unsichtbare Barrieren überwinden mussten – beispielhaft ihre Großmutter, die in einem Labor arbeitete – bis hin zu den Gesprächen, die sie heute mit ihren Töchtern führt, jungen Frauen, die den Zugang zu Führungspositionen inzwischen als Frage von Talent und Leistung und nicht des Geschlechts wahrnehmen.
Daher sprach sie den vielen Frauen, die über lange Zeit hinweg den Weg bereitet haben, ihren Dank aus.
Und ja, es wurde viel erreicht, und heute haben Frauen rechtlich die gleichen Rechte wie Männer.
Doch die Frage ist, ob diese Rechte in allen Lebensbereichen tatsächlich mit Normalität und Sicherheit gelebt werden können. „Und hier bin ich der Meinung, dass noch Arbeit vor uns liegt. Solange es eine Frau gibt, die Angst hat, sich in ihrem eigenen Zuhause aufzuhalten, solange eine junge Frau Kontrolle als Zeichen von Liebe normalisiert, solange geschlechtsspezifische Gewalt weiterhin existiert, bedeutet das, dass wir noch einen Weg vor uns haben.“
Im unternehmerischen Bereich war ihre Reflexion besonders relevant für Menorca. Mehr als 90 % des produktiven Gefüges der Insel besteht aus kleinen Unternehmen und Selbstständigen – eine Realität, die angepasste politische Maßnahmen erfordert und keine Lösungen, die ausschließlich für große Strukturen gedacht sind.
Hier zeigt sich eine der großen Herausforderungen: die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Für viele Unternehmerinnen ist Mutterschaft nicht nur eine Lebensphase, sondern auch ein kritischer Punkt für die Nachhaltigkeit ihres Unternehmens. „Es geht nicht um Ehrgeiz oder mangelndes Familienbewusstsein, sondern um das wirtschaftliche Überleben des Unternehmens.“
„Die Maßnahmen zur Vereinbarkeit sind für große Unternehmen konzipiert – aber was ist mit kleinen Unternehmen, Kleinstunternehmen oder selbstständigen Frauen?“
Dieser Ansatz bietet eine zentrale strategische Perspektive: Es geht nicht nur um Gleichberechtigung, sondern um echte und praktisch umsetzbare Chancengleichheit.
Für Som Menorca ist es ein großer Stolz, eine CEO wie Laura Riera zu haben, die als Referenz für weibliches Unternehmertum auf der Insel gilt – nicht nur aufgrund ihres beruflichen Werdegangs, sondern auch wegen ihres Führungsverständnisses: nahbar, mutig und zutiefst menschlich.
Denn der wahre Wert liegt nicht nur in dem, was erreicht wird, sondern darin, wie es aufgebaut wird. Und auf Menorca wird dieser Weg mit eigenen Namen geschrieben.
Edificios residenciales diseñados para vivir en armonía con la isla.
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